Urchige Zürcher Landbeiz, nennt sich der «Geeren» auf seiner Website selbst. Etwas abgelegen, am Waldrand, in einem alten Bauernhaus, mit riesigem Parkplatz. Die Gaststube verteilt sich auf verschiedenen Räume, die Tische stehen eng, es kann sehr laut werden. Bei unserer Ankunft war es auch so. Wir hatten reservierte Plätze und zwängten uns auf unsere Stühle. Das Servierpersonal ist sehr freundlich, effizient und unkompliziert, verdient die Bestnote! Das Metzgetemenü ist umfassend, die Preise moderat. Was erstaunte: zur Essenszeit waren alle Plätze besetzt, doch schon um zehn Uhr abends war das Lokal fast leer.
Die Blutwurst
Ich genehmigte mir, da nicht allzu hungrig, nur eine grosse Blutwurst mit Chrut und Rösti, war damit sehr zufrieden. Beim sorgfältigen Aufschneiden mit dem nicht allzu scharfen Messer zeigte sich eine perfekte, glatte Schniitfläche. Die Konsiststenz war perfekt, die Würzung ebenso. Das kleine «Bölle-Nest» am einen Wurstende geht in Ordnung. Auch Rösti und Kraut schmeckten mir.
Die Schlachtplatte
Meine Tischgenossinen und Tischgenossen bestellten Schlachtplatte. Sie verschlangen in kurzer Zeit die begehrten Würste bzw. die Teile davon. Übrig blieben Schwänzli, Speck, Rippli, Hördöpfel und Kraut. Für ihre Gelüste war das Mengenverhältnis von Fleischstücken zu Würsten ungünstig. Das Bild zeigt eine der Platten mit den Überbleibseln, nach geschlagener Schlacht.
Dessert
Das Bild zeigt eine «kleine Meringue vom Kemmeriboden mit Rahm». Sie war ausgezeichnet. Die «Grossen» sind unglaublich riesig und für Durchschnittsmenschen eine enorme Herausforderung.
Wädi
Datum der Metzgete: 19.10.2024
geeren.ch
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