Besuchte Metzgete

Metzgete im Wiler 32, Eglisau

Auslandsbedingt hatte ich die Metzgete Saison 2017/18 verpasst. Die ganze Saison? Nein! Ein unbeugsames Restaurant in Eglisau verbannt die Würste noch nicht von der Speisekarte!

Entsprechend sehnsüchtig und gespannt betrat ich am Samstag Abend mitte März die Gaststätte. Es schlug mir die altbekannte Geräuschkulisse von sich unterhaltenden Gästen entgegen und schnell hüllte mich die Wärme des Raumes ein.

Und nicht nur die: Schnell nahm ich die liebevolle Dekoration in Augenschein. Nicht nur die Heuballen im Fenster, auch die holzigen Stühle mit den gemusterten Kissen schufen eine behagliche Stimmung.

Am Vierertisch Platz genommen, das Falken bestellt und der Magen eingestimmt galt es, eine Auswahl aus der Karte zu treffen.

Das Blut, die Leber und die Rippe

Nein, ich konnte mich nicht entscheiden… Okay, die Blutwurst war gesetzt. Aber dann? Leberli? Rippli? Leberwurst?

Glücklicherweise sass ich nicht alleine am Tisch, entsprechend konnten wir eine Platte zum Teilen zusammenstellen. Manchmal kann man eben doch alles haben 😉

Nach kurzer Wartezeit wurden die leckeren Speisen serviert. Ein Schälchen mit Sauerkraut, einige Salzkartoffeln und natürlich der Star: Die Platte mit zwei Blutwürsten, einer Leberwurst und dem Rippli vom Hals. Fehlt da nicht noch etwas? Jein, denn der Teller mit den Leberli folgte gleich danach.

Aus wärmetechnischen Gründen entschied ich mich, zuerst die Leberli zu probieren. Herrlich rosa lagen sie auf dem Teller, wenn auch sehr klein gewürfelt. Ich war gespannt. Der erste Biss vermochte mich noch nicht ganz zu überzeugen. Sehr lecker im Geschmack, deftig mit Zwiebeln: So wie ich es mag. Aber: Weil das Leberli sehr klein geschnitten war, leider etwas trocken… Beim zweiten Bissen mundete es mir schon besser. Immer noch sehr gut im Geschmack, dieses Mal aber weniger trocken.

Als die Leberli verputzt waren, widmete ich mich der Blutwurst. Gut im Schnitt, mit einer schönen, homogenen Konsistenz und einem hübschen Bäuchlein. Der erste Anblick war sehr vielversprechend. Geschmacklich fiel vor allem die prägnante Pfeffernote auf, welche leider die anderen Geschmäcker etwas übertönte. Aber immer noch eine sehr leckere Wurst!

Beim Rippli gab es geschmacklich gar nichts auszusetzen, leider war es aber etwas trocken. Schade, dieses hätte ansonsten Bestnoten verdient.

Die positive Überraschung folgte zum Schluss: Die Leberwurst. Ich als eher heikle Leberwurst-Esserin war überzeugt, eine der besten Leberwürste meiner Metzgete-Karriere vor mir zu haben. Schön grob, lecker im Geschmack aber nicht penetrant leberig.

Auch die Beilagen waren sehr lecker im Geschmack. Ein Sauerkraut, dass diesen Namen auch verdient, ohne dabei die Schleimhäute zusammenzuziehen und Salzkartoffeln, bei welchen einem nicht das Gesicht einschläft.

Der Metzgete Dessert

Wir hatten zwar fast die ganze Karte durchprobiert, aber waren noch nicht ganz satt. Also gab es für unseren Vierertisch noch zwei Bratwürste mit Zwiebelsauce. Auch diese waren geschmacklich hervorragend und die Zwiebelsauce verdiente definitiv ihren Namen.

Einen weiteren Dessert, dieses Mal in süss, mussten wir ablehnen. Jetzt waren wir definitiv satt  🙂

Datum der Metzgete: 17.03.2018
www.wiler32.ch

Meine Bewertung

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2 Gedanken zu „Metzgete im Wiler 32, Eglisau

  1. Hallo Jenny!
    Das klingt Vereinspreis würdig!
    Die Blutwurst schaut großartig aus!!!!!!
    Und die Leberwurst…… da bekomm ich definitiv gluscht!

    Würdest du im 18/19 dort eine Metzgete organisieren für den VBL?
    Ich freu mich auf deine Antwort!
    Herzlich Peter der Präsident 😊

    1. Ciao Präsi
      Gerne organisiere ich in der kommenden Saison eine Metzgete für den VBL… würde mir aber herausnehmen, mit der Örtlichkeit noch bis zur Herausgabe der neuen Metzgete-Daten zu warten.
      Liebe Grüsse
      Jenny

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